Warum Redaktionspläne allein nichts bringen und wie Wiener Unternehmen mit einem einzigen Drehtag vier Wochen Social-Media-Content produzieren.

Die meisten Unternehmen, mit denen wir zum ersten Mal sprechen, haben kein Strategieproblem. Sie haben ein Produktionsproblem.
Der Plan steht. Es gibt einen Redaktionskalender, drei Content-Säulen, vielleicht sogar eine Farbpalette. Was fehlt, ist das Material. Der Kalender sagt „Dienstag: Behind the Scenes", und am Dienstag um 16:00 steht niemand da, der filmt. Also wird ein altes Foto hochgeladen, mit einer Caption, die nach Pflichtübung klingt. Zwei Monate später heißt es: „Instagram funktioniert bei uns halt nicht."
Instagram funktioniert schon. Nur nicht nebenbei.
Content-Produktion konkurriert im Alltag mit allem, was dringender ist. Ein Kundentermin ist dringend. Eine Rechnung ist dringend. Ein Reel ist nie dringend – bis der Feed drei Wochen still steht.
Dazu kommt der Kontextwechsel. Wer zwischen zwei Terminen schnell etwas filmen soll, filmt schlecht: falsches Licht, unaufgeräumter Hintergrund, kein Gedanke an den Schnitt. Das Material ist dann zwar da, aber es ist nicht verwendbar, und das merkt man erst beim Schneiden.
Der Ausweg ist nicht mehr Disziplin. Der Ausweg ist, Produktion zu bündeln.
Wir produzieren für unsere Kund:innen in Blöcken. Ein Drehtag – meistens vier bis sechs Stunden vor Ort – ergibt genug Material für einen kompletten Monat: Reels, Fotos für den Grid, Stills für Ads, Rohmaterial für die Website.
Das klingt nach viel für einen Tag. Es ist deshalb möglich, weil der Tag nicht mit „wir schauen mal" beginnt.
Vorher steht fest:
Am Drehtag arbeiten wir Setup für Setup ab, statt Idee für Idee. Ein Licht-Setup, drei bis vier verschiedene Inhalte. Das spart den Großteil der Zeit, die sonst im Umbauen verschwindet.
Danach entsteht in der Post-Produktion aus einem Take oft mehr als ein Asset: das Reel im Hochformat, ein Ausschnitt als Story, ein Standbild als Carousel-Slide, ein 6-Sekünder als Ad-Creative.
Das ist der eigentliche Hebel. Nicht mehr drehen, sondern besser verwerten.
Ehrlich gesagt: Blockproduktion hat eine Schwäche. Sie ist schlecht in Aktualität. Wenn heute etwas im Unternehmen passiert, das morgen online sein soll, hilft kein Material vom letzten Monat.
Deshalb arbeiten wir zweigleisig:
Der Sockel kommt aus der Blockproduktion. Das sind 80 % der Postings – die Formate, die konstant laufen und die Marke tragen. Sie sind geplant, gut ausgeleuchtet und geschnitten.
Die Spitze entsteht spontan im Unternehmen selbst. Handyvideo aus der Werkstatt, ein Foto vom neuen Team-Mitglied, eine kurze Story vom Event. Dafür braucht es keine Agentur, nur eine klare Vorgabe, was gutes Rohmaterial ausmacht.
Wer den Sockel hat, kann sich die Spitze leisten. Wer nur auf Spontanes setzt, hat vier Wochen später nichts.
Ein paar Indikatoren aus der Praxis:
Blockproduktion lohnt sich, sobald Social Media regelmäßig laufen soll – also ab etwa zwei bis drei Postings pro Woche. Darunter ist der Aufwand für Vorbereitung und Anfahrt im Verhältnis zu hoch, und es ist sinnvoller, gezielt einzelne Projekte zu produzieren: ein Imagefilm, eine Produktstrecke, ein Set an Teamfotos.
Für Wiener Unternehmen kommt ein praktischer Faktor dazu: Die Wege sind kurz. Ein Drehtag in Floridsdorf, in der Innenstadt oder in einer Werkstatt am Stadtrand kostet keine Reisezeit. Das macht regelmäßige Produktion realistisch – auch für kleinere Betriebe, die kein eigenes Marketing-Team haben.
Wenn dein Feed gerade eher aus Lücken als aus Postings besteht, liegt das mit ziemlicher Sicherheit nicht an der Strategie. Es liegt daran, dass Content-Produktion bisher nirgends fix eingeplant war.
Genau das übernehmen wir: Social Media Betreuung in Wien inklusive Produktion, Videoproduktion in Wien für Reels, Imagefilme und Ad-Creatives, sowie Businessfotografie für Produkte, Team und Location.
Schreib uns kurz, wie oft du posten willst – wir sagen dir, wie viele Drehtage das realistisch bedeutet.
Du willst das für dein Unternehmen umsetzen?
Schreib uns kurz, worum es geht. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden mit einer ehrlichen Einschätzung.
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